22.09.2017: Rechte Plakate in Delitzsch

22.

September
2017
Freitag

An verschiedenen Orten in Delitzsch werden 6 x 0,6 Meter große aufgehängte Plakate mit der Aufschrift "Merkel muss weg" bemerkt. Die Polizei entfernte die Plakate. Die Parole "Merkel muss weg" wird regelmäßig in rechten Kreisen verwendet, unter anderem bei LEGIDA-Demonstrationen.

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04.08.2016: Mini-Kundgebungen der Neonazi-Gruppierung „Wir lieben Sachsen/Thügida“ in Nordsachsen

4.

August
2016
Donnerstag

Das Neonazi-Gruppe „Wir lieben Sachsen/Thügida“ führt am Donnerstag eine Reihe von Mini-Kundgebungen in Nordsachsen durch.

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Scheiben von Abgeordnetenbüro in Delitzsch eingeschlagen

12.

März
2016
Samstag

Unbekannte haben in der Nacht von Freitag zu Samstag gegen 1.35 Uhr die Scheiben des Büros der Landtagsabgeordneten Luise Neuhaus-Wartenberg in Delitzsch zerschlagen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich laut der Partei DIE.LINKE bereits ein halbes Jahr zuvor. Damals bewarfen Unbekannte das Büro mit Steinen. In der Vergangenheit kam es zudem mehrfach zu Schmiereien an dem Büro.

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Scheiben von Abgeordnetenbüro in Delitzsch eingeschlagen

12.

März
2016
Samstag

Unbekannte haben in der Nacht von Freitag zu Samstag gegen 1.35 Uhr die Scheiben des Büros der Landtagsabgeordneten Luise Neuhaus-Wartenberg in Delitzsch zerschlagen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich laut der Partei DIE.LINKE bereits ein halbes Jahr zuvor. Damals bewarfen Unbekannte das Büro mit Steinen. In der Vergangenheit kam es zudem mehrfach zu Schmiereien an dem Büro.

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50 Neonazis marschieren in Delitzsch auf

7.

Februar
2016
Sonntag

Zu einer vom JN-Landesvorsitzenden Paul Rzehaczek aus Eilenburg angemeldeten Versammlung der NPD/JN-Tarninitiative "Unser Delitzsch" kamen am Sonntag 50 Personen auf den Roßplatz in Delitzsch. Die Demonstranten skandierten rassistische Parolen und forderten mit "Merkel muss weg"-Plakaten die Bundeskanzlerin wegen ihrer Asylpolitik zum Rücktritt auf.

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50 Neonazis marschieren in Delitzsch auf

7.

Februar
2016
Sonntag

Zu einer vom JN-Landesvorsitzenden Paul Rzehaczek aus Eilenburg angemeldeten Versammlung der NPD/JN-Tarninitiative "Unser Delitzsch" kamen am Sonntag 50 Personen auf den Roßplatz in Delitzsch. Die Demonstranten skandierten rassistische Parolen und forderten mit "Merkel muss weg"-Plakaten die Bundeskanzlerin wegen ihrer Asylpolitik zum Rücktritt auf.

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Streetparade – Workshops – Konzerte: No Dancing with Nazis 2014 mit noch mehr Resonanz

Streetparade No Dancing With Nazis 2014 in DelitzschAm gestrigen Sonnabend haben wir uns zum vierten Mal zum Bahnhof aufgemacht, um unseren Protest gegen neonazistische Aktivitäten in Delitzsch hörbar auf die Straße zu tragen. Nach den Überfällen am YOZ im März 2012 und der innerhalb einer Woche gestemmten Protestdemonstration hat auch das dritte „No Dancing with Nazis“ mit einer Streetparade quer durch die Stadt begonnen. 150 Menschen haben sich bei Musik und klaren Statements gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit beteiligt. Aber anders als in den Vorjahren konnten wir zum ersten Mal bis vor das Jugendzentrum YOZ ziehen. Wir rechnen uns das nach zwei Jahren Arbeit mit viel Engagement und einigen Rückschlägen hoch an.

Die unnötige Verzögerung des Starts der Demonstration durch die Polizei wegen eines(!) Aufklebers und der folgenden langwierigen Personalienfeststellung und Durchsuchung kritisieren wir als unverhältnismäßig, aber insgesamt können wir die kooperative Haltung der Polizei loben. Die kurzen Störungen durch gaffende Nazis müssen kaum erwähnt werden – anders als der Buttersäureangriff auf den Veranstaltungsraum eine Nacht vor den Konzerten. Das macht deutlich, dass wir auch mit dem zweiten Teil des NDWN, Konzerte und Workshops als Angebote der Jugendkultur und Jugendbildung, als Beeinträchtigung der rechten Bewegung verstanden werden.

ndwn_2014_buehneMehr als 300 junge und auch ältere Menschen nahmen an den Konzerten teil. Weil das YOZ nur 200 Personen fasst, war somit auch davor immer gute Stimmung. Die Headliner „Berliner Weisse“, eine Skinhead-Band, die sich in ihren Texten offensiv gegen Nazis stellt, und die legendären „Skarface“ aus Frankreich brachten den Saal zum Kochen. Aber auch „MoskitozZ“ (HipHop), „Mjuix“ (Indie Pop) „One Minute Shit“ (HardCore), „Acid Inside“ (Ska-Punk-Rock) sowie „The Hash Hating Macerator“ (MetalCore) trafen auf ein begeistertes Publikum. Unsere vier Workshops zu den Themenbereichen Toleranz, Rassismus und rechter Gewalt hatten großes Interesse. Mit ca. 70 Teilnehmenden waren sie mehr als gut besucht.

Besonders haben wir uns gefreut, den Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde und den DRK-Vorsitzenden Christian Wolff beim NDWN 2014 zu begrüßen. Wir nehmen wahr, dass die Stadtverwaltung, aber auch die Polizei und das DRK als Träger des YOZ unsere kritische Haltung ernst nehmen und wünschen uns in der eingeschlagenen Richtung weitere gute Kooperation. Schließlich wollen wir auch im nächsten Jahr wieder laut und deutlich einladen zum vierten „No Dancing with Nazis“!

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Trotz Attacke auf das YOZ: Sechs Stunden Musik, Demo und Workshops [LVZ]

Sechs Stunden Musik, Demo und Workshops

Delitzsch. No dancing with nazis – mit Nazis wird nicht getanzt: Unter diesem Motto soll sich an diesem Sonnabend in Delitzsch einiges bewegen. Zunächst am Unteren Bahnhof, wo um 15 Uhr eine Streetparade durch die Innenstadt startet. Der Demonstrationszug führt unter anderem durch die Eilenburger, Linden- und Securiusstraße nach Delitzsch-Nord. Im dortigen Jugendhaus Yoz sind von 16 bis 18 Uhr vier Workshops geplant, die sich mit rechter Gewalt, Rassismus und gewaltfreiem Widerstand beschäftigen. Die Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos, ebenso das im Yoz um 18 Uhr beginnende Sechs-Stunden-Konzert mit diversen namhaften Bands. K.W.

Attacke aufs Yoz: Übelriechende Flüssigkeit verkippt

Kameraden der Feuerwehr schlüpfen in ihre Schutzanzüge. Foto: Thomas Steingen

Kameraden der Feuerwehr schlüpfen in ihre Schutzanzüge. Foto: Thomas Steingen

Delitzsch. Ein Großeinsatz des Gefahrengutzuges der Delitzscher Feuerwehr sorgte gestern früh im Delitzscher Norden für Aufregung. Wie die Polizei bestätigte, kletterten in der Nacht von Donnerstag zu Freitag Unbekannte auf das Dach des Jugendhauses Yoz, zerschlugen dort mit einem großen Stein eine Fensterscheibe aus Sicherheitsglas und kippten eine bisher noch nicht genau identifizierte Flüssigkeit in das Gebäude. Gegen 8 Uhr hatte der Hausmeister den Schaden entdeckt und der Polizei gemeldet. Weil er auch einen unangenehmen Geruch wahrgenommen hatte, zog die Polizei den Gefahrgutzug der Feuerwehr hinzu. Außerdem waren das Landratsamt, das Umweltamt sowie das Ordnungsamt vor Ort. Die Feuerwehr sicherte die Substanz. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelte es sich dabei um Buttersäure. Das endgültige Ergebnis steht noch aus. Nach kräftigem Durchlüften und Säubern gab das Umweltamt das Gebäude frei, sodass der für den heutigen Samstag im Yoz geplanten Veranstaltung „No dancing with Nazis“ nichts im Wege steht. Yoz-Leiter Olaf Quinque hofft, dass das Ganze ein dummer Jungenstreich war und nicht in Zusammenhang mit der Veranstaltung zu sehen ist. ts

Quelle: Leipziger Volkszeitung, Ausgabe Delitzsch-Eilenburg, S. 33

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Chemie-Anschlag auf Jugendhaus YOZ

buttersaeure_dekitzsch_ndwnEine böse Überraschung zum Morgen: Bisher unbekannte Täter verübten in der Nacht zum heutigen Freitag einen Anschlag auf das Delitzscher Jugendhaus YOZ, Veranstaltungsort des morgigen NO DANCING WITH NAZIS. Sie schlugen eine Scheibe ein und warfen eine Flasche mit der stechend riechenden Substanz, bei der es sich wahrscheinlich um Buttersäure handelt, auf die Tanzfläche. Die Kameraden der Feuerwehr rückten mit ABC-Ausrüstung an, kontrollierten die Lage und sorgen nun für die fachgerechte Reinigung des Bodens.

Das NDWN 2014 findet statt! Wir lassen uns nicht von Drohungen und Beschädigungen unterkriegen!

Dieser stumpfe Anschlag auf das Gebäude und die Gefährdung der Gesundheit der Mitarbeiter des Jugendhauses und des NDWN-Veranstaltungsteams zeigen wieder einmal, zu welchen Taten Neonazis (davon gehen wir mal stark aus) in Delitzsch bereit sind, um eine Veranstaltung für Toleranz und gegen Fremdenhass und Rassismus zu verhindern. Es ist ein weiterer Aufruf an Euch alle, morgen zur Streetparade, zu den Workshops und zu den Konzerten zu kommen, um Gesicht zu zeigen gegen die menschenverachtenden Ansichten von Neonazis!

Bis morgen, 14:30 Uhr am Bahnhof Delitzsch!

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LVZ: Konzert gegen Rassismus am 15. November

Delitzsch tanzt nicht mit Nazis

Konzert gegen Rassismus am 15. November

Artikel in der LVZ vom 16.10.2014Delitzsch. In einem Monat wird in Delitzsch wieder ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus und Extremismus gesetzt: Das Delitzscher Anti-Rassismus-Konzert No Dancing with Nazis (NDWN), mit Nazis wird nicht getanzt, geht am 15. November in die dritte Auflage. Richten soll sich die Aktion an Jung und Alt. Doch während im vergangenen Jahr noch der einer breiten Masse bekannte Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel verpflichtet werden konnte, kommt der Konzertmarathon in diesem Jahr notgedrungen – die Zeit für Verträge wurde knapp – ohne eine solche „Massenware“ aus. Dafür sind Bands wie Berliner Weisse und Skarface aus Frankreich dabei. Die Lokalmatadore von Acid Inside werden von der Delitzscher Metalband The Hash Hating Macerator verstärkt. Die musikalische Bandbreite des sechsstündigen Live-Programms soll von Pop über Hip-Hop bis zu Punk und Ska oder eben Hardcore-Metal reichen.

Vereine und Initiativen rufen zudem am 15. November zu Workshops und Info-Veranstaltungen auf. Vor dem diesjährigen NDWN soll es wie in den Vorjahren auch die Streetparade, eine von Musik begleitete Demo, durch Delitzsch geben. Beginn ist um 15 Uhr, Treff ist um 14.30 Uhr der Untere Bahnhof.

Das dritte NDWN findet dann im Jugendzentrum Yoz in der Sachsenstraße statt – der Delitzscher Verein Kultur und Zukunft, das Yoz, Schalom-Begegnungszentrum kooperieren erstmals für die Veranstaltung, werden zudem von der Stadt unterstützt. Das alles, so die Verantwortlichen, zeige, dass in Delitzsch ein Umdenken eingesetzt habe. Beim ersten NDWN war von Stadtseite noch der Vorwurf gemacht worden, dass Motto provoziere gerade. Nun scheint sich an der ins Motto verpackten klaren Kante, dass mit Nazis eben nichts angefangen wird, keiner mehr zu stoßen. Doch auch wenn Gelder von der Stadt fließen sollten, sei das Organisationsteam noch auf Spenden angewiesen und bittet um Mithilfe.cj

LVZ, Ausgabe Delitzsch-Eilenburg, 16. Oktober 2014, S. 28

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